@VCDeV
Zum Deutschlandticket
Die CSU hatte den Fortbestand mit der Behauptung infrage gestellt, das Ticket nutze Bürger:innen auf dem Land nichts. Im Abschlusspapier der Arbeitsgruppe heißt es, der Anteil der Nutzerfinanzierung werde „ab 2027 schrittweise und sozialverträglich erhöht“.
- was nutzt mir die Pendlerpauschale
- was nutzt mir das Dienstwagenprivileg
- was nutzt mir die Mütterrente für Kinder
...
Mit solchen Einstellungen schaffen wir es als Solidargemeinschaft im Angesicht der Erderhitzung und Wasserkrise nicht!
Wo bleibt der konstruktive und innovative Ansatz: Bei uns auf dem Land nutzt es nichts, also sorgen wir als Verantwortliche dafür, dass wir einen so attraktiven ÖPNV auf die Beine stellen, dass in Zukunft keine Bevölkerungsgruppe mehr davon profitiert als bayrische Dorfbewohnende!
Jede Maßnahme, die den CO2-Ausstoß reduziert ist wertvoll!
Jede Maßnahme, die allen Menschen in DE halbwegs akzeptable Lebensbedingungen erhält ist wertvoll!
Das Deutschlandticket ist neben dem Tempolimit eine vergleichsweise simple wie günstige Maßnahme.
Sie jetzt schon wieder zu torpedieren, ist ein Indikator dafür, dass uns Menschen regieren, die
- in einer elitären Blase leben
- zu schwach sind, auch gegenüber der heimischen Industrie unbequem, aber langfristig hilfreich zu sein
- (im Kopf) viel zu alt sind und damit kein Verständnis mehr für Neues mehr haben: Weder Verkehrswende, noch Sprachveränderung, noch Elektromobilität, noch Energiewende, noch Wirtschaftsumbau zur Beibehaltung unsere Privilegien in Europa, noch sonst etwas Innovatives und Risikobehaftetes.
Symptomatisch dafür sehe ich übrigens das berüchtigte "Flugtaxi":
Ein altbewährtes Konzept (Auto) mit Flügeln und Düsen auszustatten, um dann "in der Luft Auto zu fahren" ist dieser Gruppe von Menschen leicht vermittelbar. Eine echte Verkehrswende dagegen scheint für diese Personen unvorstellbar zu sein.