Ist universelle #Liebe, die Zuneigung zum Ganzen, nicht möglich? Welchen Sinn hätte dann der im Herz des Menschen angelegte Instinkt, der uns jedesmal zur Einheit zieht, sobald sich unsere Leidenschaft für ein Ziel begeistert? Der Mensch hat ein Gefühl für das All, das Universum, eine Sehnsucht, die uns erfasst, angesichts der Natur, vor der Schönheit, in der Musik, eine Erwartung und Ahnung einer großen Gegenwart. Die #Vernunft will dieses Gefühl ergründen, in der Suche nach der #Wahrheit in den Dingen.
Eine universale Liebe ist eine göttliche Liebe. Sie ist nicht nur psychologisch möglich, sondern die einzige vollständige und endgültige Art unserer Liebesfähigkeit. Sie ist das Omega der #Evolution.
Es gibt unnatürliche Wege des Menschen: Die Individualisierung tötet die Liebe, weil sie den Geist in die Materie zieht. Der Mensch muss Persönlichkeit werden und im Aufgehen im Anderen immer mehr Person. Das Kollektiv, politisch links angelegt, absorbiert hingegen die Person, tötet ebenso die Liebe vor ihrer Geburt. Das Kollektiv will sich in der Einschränkung der Freiheit der Person erhalten.
Die modernen pantheistischen Systeme, etwa die #Klimareligion, politisch #linksgrün organisiert, oder die Überhöhung des Tierwohls über Menschenwohl, die Suche nach Aufmerksamkeit in sozialen Medien, sind die ungeregelten Züge eines Sinns für die Welt, für die Natur, die zwar zusammenführen will, doch dabei die #Menschenwürde verringert. Dieser Schwung führt jedoch immer wieder in die Materie, wenn er nicht zu Jemanden führt. Zur Person, im Nächsten und in Gott.
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