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#erstehilfe

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Fall ihr mal Zeuge eines Kreislaufstillstands werdet: Bitte ruft die 112, sorgt dafür, dass die auch zu euch kommen können und beginnt mit der #Reanimation! Nur „drücken“ ist auch okay. Immer noch besser als daneben stehen. Wenn ihr nicht mehr wisst, wie es geht: Es gibt Lehrvideos im Internet. #Erstehilfe Kurs wäre natürlich besser.
Gestern war ich (mal wieder) bei einer erfolglosen Rea. Bitter daran: Der Anrufer hat es gesehen, angerufen und dann gewartet, bis wir ca 10 Minuten später kamen.

App „Region der #Lebensretter“ geht In #Dresden an den Start.

dresden.de/de/rathaus/aktuelle

Qualifizierte #Ersthelfer können sich registrieren und werden im Notfall (#Reanimation) durch die Integrierte Regionalleitstelle alarmiert.

regionderlebensretter.de/

Damit können wertvolle Sekunden bis zum Eintreffen #Rettungsdienst gewonnen und die Wahrscheinlichkeit zu überleben erhöht werden.

www.dresden.de · Erste Hilfe künftig per Smartphone unterstützt

In Schleswig-Holstein erleiden jährlich etwa 3.000 Menschen einen plötzlichen Herzstillstand. An Stränden können Defibrillatoren Leben retten. Mehr als 1.000 öffentlich zugängliche Geräte gibt es bereits im Bundesland. Experten betonen die Wichtigkeit schneller Hilfe, besonders bei Hitze. Die Anwendung ist einfach: Gerät öffnen, Anweisungen folgen. Zukünftig sollen noch mehr Defibrillatoren an Stränden installiert werden.

📝 ▶️ ndr.de/nachrichten/schleswig-h

Letzter Aufruf für den MHFA-Ersthelfer Kurs ab dem 4. Juli!

Wer einen Führerschein macht, muss einen Erste Hilfe Kurs für medizinische Notfälle absolvieren.

Was ist mit mentaler Gesundheit?

Das haben sich Betty Kitchener und Tony Jorm auf einem Spaziergang auch gefragt und 2000 MHFA in Australien begründet.

Werde auch du zur #MHFA-Ersthelfer*in.
Es geht um #ErsteHilfe. Wahrnehmen, ansprechen und dann eine Brücke ins professionelle Hilfesystem bauen.

suiseinoberatung.de/mhfa-ersth
#Psychologie

#ErsteHilfe

Wir sitzen im Sonderzug, habens fein.
Auf einmal schaut mein Kollege mit entsetztem Blick hinter mich.

Ich dreh mich um und seh eine Frau am Boden liegen. Ein Typ checkt gerade Puls und Atmung und fängt an mit Wiederbelebungsmaßnahmen.

Bin sofort aufgesprungen und auch hin.
Im Kopf spulte ich ab, was ich beim Zivildienst als Rettungsfahrer gelernt hab.
1:5, 2:15... nein heute wird nur mehr gepumpt, nicht mehr beatmet.

"Braucht ihr mich? Ich bin ausgebildeter Sani. Ich löse dich gerne ab".
Ein dritter kommt dazu. Ebenfalls Sani, noch im aktiven Rettungsdienst.

Wir wechseln uns ab, bis jemand mit einem Defi kommt.
Weil es eng war im Zug bin ich dann raus.
Die beiden machen weiter.

Der Notarzt ist rasch da.

Irgendwann merk ich, die hören auf. Die Polizei trifft ein.

Keine Hektik mehr.

Ein junger Mann, offensichtlich leicht behindert, wird aus dem Zug geleitet. Der Sohn. Er bricht fast zusammen. Keiner hat bemerkt, dass er die ganze Zeit zugeschaut hat, wie seine Mutter reanimiert wird, denn er konnte nicht aussteigen, da es zu eng war.

Wir stehen draußen in der drückenden Hitze am Bahnsteig...

Irgendwann komm eine Psychologin vom Kriseninterventionsteam und übetnimmt den Sohn und die Bestattung holt die Verstorbene.

Krieg nur mit, der Sohn wohnte daheim und hat anscheinend keine weiteren Angehörigen.

Ich war, solang ich noch mit meinen Freunden unterwegs war, im "Einsatz-Mood". Was ist zu tun? Wo helfen, wo nicht stören? Emotionen bitte später.

Am Bahnsteig wird durchgesagt, dass ein Zug wegen eines Rettungseinsatzes ausfällt. Man kennt die Durchsage.
Aber man ist eigentlich nie dabei...

Jetzt daheim kommen die Emotionen rauf. Was wird wohl aus dem jungen Mann? Das Gesicht, die Körperhaltung von ihm schneiden mir die Luft ab. Ich heule. Es tut mir so leid, dass wir das Leben seiner Mutter nicht retten konnten. Obwohl alle wussten, was sie tun müssen, sofort ausreichend ausgebildete Ersthelfer zur Stelle waren.

Und manchmal rettet genau das aber doch einem Menschen das Leben.