Beim #Bundesparteitag der #Piraten in Nürnberg, haben wir auch immer mal wieder über das Thema #Fusionen / Zusammenarbeit mit anderen Parteien gesprochen.
Dazu gab es aber keine konkrete Abstimmung.
Ich würde die verschiedenen Meinungen wie folgt zusammenfassen.
Auf lokaler Ebene kann Zusammenarbeit mit anderen Parteien, die ähnliche Programme haben durchaus Sinn machen. Die verschiedenen schon stattgefundenen Versuche haben aber gezeigt, es ist kompliziert.
Auf der Ebene des Bundes sehen die meisten eine Fusion kritisch, weil es uns jetzt schon schwer fällt, die Marke Piraten zu etablieren, was durch eine Fusion noch einmal deutlich schwieriger werden würde.
Da ist also eine Gemeinschaft, die euch weithin die Möglichkeit geben möchte, soziale und progressive Politik in Parlamente wählen zu können.
Aber ihr macht es einfach nicht 
Am Ende ist egal, warum es keine "linken" Parteien mehr gibt, wenn sie weg sind, sind sie weg, wie bei den Gewerkschaften.
Vielleicht solltet ihr euch wirklich mal überlegen, wie genau ihr euch die Zukunft vorstellt und wer diese Zukunft gestalten soll.
Falls ihr euch die Piraten da vorstellen könnt, dann müsst ihr aber auch akzeptieren, das sie eine Mitmachpartei sind, wo es immer ein paar wenige geben wird, die bei sozial Media herumtrollen.
Ständig nur auf diese Quertreiber zu verweisen, macht keinen Sinn, so lange ihr der Gemeinschaft nicht die Chance gegeben habt, sich wirklich mal in der Politik zu beweisen.
So geht es den meisten "linken" Parteien, weshalb es einige vermutlich bald nicht mehr geben wird.
Was übrigens noch wichtiger ist, als sich Gedanken darüber zu machen, wen man wählen will, ist die Optionen am Leben zu erhalten.
Also schaut euch mal die Programme der Parteien im Detail an und unterstützt dann eine davon, mit euer Mitarbeit und Spenden.
Ansonsten wird der Narrativ immer weiter nach rechts abrutschen, weil die etablierten Parteien schon lange keine sozialen Themen mehr anbieten.
PS: Ja, die Linken sind auch so eine kleine Partei.